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Deutschlandtour

Flensburg - Füssen

Tag 7: Hannover - Einbeck - 08.09.2008

Durchs Leinetal...

So früh wie heute, war ich bisher noch nicht aufgestanden. Mein Tages- und Nachtrhythmus hatte sich geändert. Ich ging viel früher zu Bett als zu Hause und war dementsprechend eher wach. Bereits um 7 Uhr saß ich am Frühstückstisch. Die Auswahl war groß, aber durch die Größe des Speisesaals war die Atmosphäre eher ungemütlich. Kurz nach 8 Uhr fuhr ich ab. Den eigentlichen Leineradweg wollte ich zunächst nicht befahren, da ich von der Radtour vor 2 ½ Jahren wußte, daß er bei Hannover durch ein großes Feuchtgebiet führt und die Wege mit Gepäck schlecht zu befahren sind. Deshalb suchte ich einen möglichst direkten Weg aus der Stadt heraus. Die grobe Richtung stimmte, aber kleinere Umwege ließen sich nicht immer vermeiden. Die Landschaft hatte sich deutlich verändert. Vom norddeutschen Flachland gelangte ich nun zum niedersächsischen Bergland. Es ging langsam rauf, teilweise schiebend, und rasant runter. Im Flachland kann man ziemlich genau berechnen, wie lange man für eine bestimmte Strecke benötigt, hier ist es aber unmöglich. Dazu kam, wie bisher fast täglich, ein Wind aus Süd-West. Ich hatte mich aber bei der Vorplanung bewußt für die Nord-Süd Richtung entschieden und mußte jetzt da durch. Mittlerweile hatte ich aber gelernt, daß man auch langsam voran kommt. Es frustrierte mich nur irgendwie. Ich hatte erwartet, ich würde einen höheren Schnitt fahren, besonders, da ich das Tempo alleine bestimmen konnte. Der Himmel sah den ganzen Tag so aus, als ob es jeden Moment regnen würde. Später fuhr ich teilweise den ausgeschilderten Leineradweg, versuchte aber, wo es möglich war, abzukürzen. Manches war mir noch in Erinnerung von dem Leineradweg vor einigen Jahren. In Alfeld sah ich an einer Imbißbude den Hinweis ‚Erbseneintopf’. Es war Mittag und der Hunger setzte schlagartig ein. Ich bremste auf der Stelle und wurde auch direkt freundlich begrüßt. Der Imbißbetreiber fragte nach dem woher und wohin und war sehr beeindruckt. Er meinte „solcher Fleiß muß belohnt werden“ und gab gleich einen Kaffee aus. Der wärmte nicht nur meinem Körper, sondern auch die Seele. Das fand ich sehr nett und der kleine Plausch beim Essen (der Eintopf schmeckte wirklich lecker), baute mich wieder auf. Frisch gestärkt und neu motiviert ging’s nach einer halben Stunde weiter. In Freden kam ich auch wieder an der „Geschäftsführung in Unterwäsche“ vorbei. (siehe Leineradweg) Dort wollte ich diesmal aber nicht absteigen. Eigentlich hatte ich die JH in Nordheim anvisiert, aber im Laufe des Tages, bei dem ständigen auf und ab, war ich es leid und überlegte, in Einbeck Schluß zu machen. Der Kilometerzähler hatte auch schon wieder reichlich zugelegt. Ich war mir nicht sicher, ob ich die Touristeninformation vor 16 Uhr erreichen würde und ob sie länger geöffnet hatte. In den Bikelineheften stehen im Anhang immer Übernachtungsmöglichkeiten mit Telefonnummern. Jetzt hatte ich aber nur einfache Radkarten dabei. Ich rief meinen Mann tel. zu Hilfe. Er gab mir die Nummer der Touristeninformation. Nach einem kurzen Anruf dort, erhielt ich ein Zimmer zu JH Preisen. Als ich die Stadtgrenze von Einbeck erreichte, fing es tatsächlich an zu regnen. Das hätte noch eine halbe Stunde warten können! Für die letzten Kilometer mußte ich noch mein Regenzeug anziehen. Ziemlich schnell fand ich die Pension und nachdem ich mich geduscht und umgezogen hatte, hatte auch der Regen wieder aufgehört. Es blieb noch Zeit für einen Bummel durch die sehenswerte Innenstadt. Sie ist auch als Bierstadt bekannt und bietet ein nahezu vollständig erhaltenes Bild einer spätmittelalterlichen Fachwerkstadt. Das Fachwerk ist oft aufwendig geschnitzt und farbig verziert.

Fahrzeit:6:25h
Fahrstrecke:93km

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Urheberrechtlich geschützt (Copyright), Gertrud S.