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Deutschlandtour

Flensburg - Füssen

Tag 6: Bad Fallingbostel - Hannover - 07.09.2008

Sonntagstour...

Heute frühstückte ich eher und saß demzufolge schon um 8.45 Uhr auf dem Rad. Das Wetter war optimal, blauer Himmel, kaum Wind und angenehm warm. Zu Anfang hatte ich etwas Schwierigkeiten, den Einstieg zu finden und fuhr zweimal den gleichen Berg hinauf. Danach folgte bis Osterholz ein schöner Weg durch ein großes Waldgebiet. Später verlief der Weg an einem militärischen Übungsgelände vorbei. Daß es bereits Frühherbst war, erkannte man auch daran, daß an diesem Sonntagmorgen viele Pilzsucher in den Wäldern unterwegs waren. Ein kleiner Gedankenfehler verhalf mir zu einem Umweg von etwa 5 km. Ich wollte einen Weg abkürzen und fuhr anstatt zur Leine an die Aller. Ich bemerkte meinen Irrtum und fand auch schnell den richtigen Fluß. Ab Essel folgte ich zunächst den Hinweisschildern ‚Hannover’ und befuhr eine schnurgerade Landstraße, ohne Radweg. Nach geschätzten 10 km war ich es aber leid und bog rechts nach Lindwedel ab. Dort hatte ich dann mehrfach Probleme den richtigen Weg zu finden. Ein kurzes Stück mußte ich über einen Sandweg schieben. Zum Fahren war er für meine schmalen Reifen und meine Zuladung nicht zu gebrauchen. In der Zwischenzeit war es Nachmittag geworden und ich hatte das Gefühl ich fahre Zick-Zack. Es war auch wieder Wind aufgekommen und am Himmel zeigten sich die ersten dunklen Wolken. Nach einer kurzen Rast mit Picknick lief es wieder besser. Die meisten Dörfer, die ich an diesem Tag durchfuhr, gefielen mir gut. Alte Fachwerkhöfe, die noch bewirtschaftet wurden, machten einen beschaulichen Eindruck, wenn auch das Leben darauf sicher oft anders ist. Von Abbensen aus ging es dann auf direktem Weg bis in die Vororte von Hannover. Ich kam am Flughafen vorbei und beobachtete einige Maschinen beim Abflug oder beim Landeanflug. Als ich später ein Schild ‚Pflaumenkuchen’ sah, mußte ich einfach anhalten. Das konnte ich mir auch erlauben, denn ich hatte ja schon einige Kalorien verbraucht. Nach dieser kleinen Stärkung ging’s auf die letzten Kilometer für heute. Der Weg führte an den Herrenhäuser Gärten vorbei, die ich zwei Jahre zuvor auch schon (leider nur von draußen) gesehen hatte. Fahrräder sind in der Anlage nicht erlaubt, und so konnte ich auch heute den Park nur von außen bewundern. Irgendwann wird sich bestimmt mal die Gelegenheit ergeben, die Herrenhäuser Gärten zu besichtigen. Wenig später fuhr ich durch einen großen Park. Eine lange Baumallee verlief durch die Grünanlagen. Es herrschte reges Leben, Familien mit Kindern, Spaziergänger, Radfahrer und sogar Kutschen bevölkerten ihn. In der Innenstadt war an diesem Tag Triathlon. Einige Straßen waren deshalb gesperrt. Mit dem Fahrrad war es aber problemlos möglich voran zu kommen. In der Nähe des Maschsees befindet sich die JH. Auch dort waren viele Menschen unterwegs, da gerade ein Gospelkonzert zu Ende war. Die JH ist sehr groß und modern, hat aber auch einen dementsprechenden Preis. Ich ergriff die Gelegenheit und machte große Wäsche. In der Zeit, in der die Waschmaschine lief, besuchte ich einen Biergarten in der Nähe. Als ich zurück kam, hatte ich eine junge, sympathische Mitbewohnerin auf dem Zimmer, mit der ich mich am Abend noch eine Weile unterhielt.

Fahrzeit:5:10h
Fahrstrecke:93km

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Urheberrechtlich geschützt (Copyright), Gertrud S.